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Der offene Immobilienfonds CS Euroreal lässt die Anleger über sein Schicksal entscheiden. Der seit zwei Jahren eingefrorene Publikumsfonds nimmt bis zum 21.05.2012 Verkaufsaufträge seiner Anleger an, wie das Credit Suisse Asset Management am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Die Investoren müssen allerdings einen Abschlag von 3,5 Prozent in Kauf nehmen.

Die bis zum Stichtag eingereichten Rücknahmeorder werden nur ausgeführt, wenn die Liquidität ausreicht, sie zu bedienen. In diesem Fall würde der Fonds wieder geöffnet, die Anteilrücknahme aber vorerst auf einmal pro Jahr umgestellt. Ob das Fondsmanagement es schaffen wird und die Anleger, die rund 6 Mrd. EUR in den Fonds investiert haben, dann auch wieder an ihr Geld kommen ist allerdings fraglich.

Der Immobilienfonds wurde bislang unter anderem von der Postbank und der ApoBank vertrieben.

Für viele Anleger, die sich am CS EUROREAL Immobilienfonds beteiligt haben, drängt sich die Annahme, dass sie falsch beraten wurden, in einigen Punkten geradezu auf.

Der Fonds wurde trotz der Aussetzung der Rücknahme von den Vertriebspartnern munter weiter vertrieben. Seit der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen im Mai 2010 bis August 2010 seien nach den Angaben des Fondsmanagements 80 Mio. EUR neues Kapital für den Immobilienfonds angeworben worden. Sollten Anleger in einer Beratung ab dem 18.05.2010 nicht auf die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen hingewiesen worden sein, bestehen hohe Erfolgsaussichten zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen.

Schadensersatzansprüche könnten sich des Weiteren aus folgenden Gesichtspunkten ergeben:

Die Beteiligung am CS EUROREAL Immobilienfonds wurden vielen Anlegern als Ersatz für Festgeldanlagen angepriesen. Die zum Teil erheblichen Abwertungen Offener Immobilienfonds haben allerdings erhebliche Risiken in Bezug auf Wertverluste aufgezeigt. Auslöser für die Abwertungen waren Neubewertungen der Fondsimmobilien. Diese Art von Wertverlusten gibt es bei Festgeldanlagen nicht. Festgeldanlagen bei deutschen Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind durch den Einlagensicherungsfonds geschützt. Wenn in der Beratung nicht auf das Risiko von Wertverlusten hingewiesen wurde bzw. eine Anlage am CS EUROREAL Immobilienfonds als Alternative zur Festgeldanlage empfohlen wurde, könnte der betreffende Anlageberater schadenersatzpflichtig sein.

Viele Anleger haben für die Altersvorsorge angespartes Kapital in den CS EUROREAL Immobilienfonds investiert und geben in regelmäßigen Abständen Anteile zurück, um ihren Lebensunterhalt davon zu finanzieren. Mit der Aussetzung der Rücknahme können sich natürlich für viele Anlege erhebliche finanzielle Einschnitte ergeben. Der betreffende Berater könnte also schadensersatzpflichtig sein, wenn auf das Risiko der Aussetzung der Rücknahme bei Offenen Immobilienfonds nicht hingewiesen wurde.

Einige Anlageberater haben Offene Immobilienfonds als sog. mündelsicher angepriesen. Dies entspricht allerdings nicht den Tatsachen. Offene Immobilienfonds fallen nicht in den Katalogsog. mündelsicherer Anlagen. Wurde Anlegern also die Beteiligung am CS EUROREAL Immobilienfonds als mündelsicher beschrieben, bestehen gute Erfolgsaussichten auf Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen den betreffenden Berater.

Banken, Sparkassen und andere Finanzdienstleister, die ihre Kunden berieten, haben für die Empfehlung zur Beteiligung an Offenen Immobilienfonds wie dem CS EUROREAL in der Regel Teile des Ausgabeaufschlages (sog. Agio) als Rückvergütungen in Form von Kick-Back-Zahlungen erhalten und erhalten Teile der Verwaltungsvergütung als Bestandsprovision. Über dieses wirtschaftliche Eigeninteresse muss nach den sog. Kick-Back-Urteilen des Bundesgerichtshofes der Kunde vorab informiert werden, was leider nicht immer der Fall war. Wurde über der Anlage über das finanzielle Eigeninteresse durch den Berater nicht aufgeklärt, könnten Schadensersatzansprüche gegen den Berater bestehen.

Zu beachten ist die Verjährung möglicher Schadenersatzansprüche, die unter gewissen Umständen schon drei Jahre nach Erwerb der Fondsanteile eintritt. Anleger, die sich im Zusammenhang mit Immobilienfonds falsch beraten fühlen, sollten sich daher an eine auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei wenden, um mögliche Ansprüche prüfen zu lassen.

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