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Hinter dem Begriff Mobbing verbergen sich Fallkonstellationen, bei welchen Arbeitnehmer durch fortgesetzte, aufeinander aufbauende und ineinandergreifende Anfeindungen, Schikanen oder andersartig gelagerten Diskriminierungen in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht, in ihrer Ehre oder in ihrer Gesundheit verletzt werden. Derartige Sachverhalte können sich natürlich in vielerlei Konstellationen ereignen, etwa durch diskreditierende Maßnahmen von Vorgesetzten, von Arbeitskollegen oder vom Arbeitgeber selbst.

Fakt ist, dass sich kein Arbeitnehmer in einem Umfeld bewegen muss, welches durch Anfeindungen, Erniedrigungen oder Beleidigungen gekennzeichnet ist, mit dem Ziel, den jeweiligen Arbeitnehmer die Zeit am Arbeitsplatz unerträglich zu machen. Aus solchen Fallgestaltungen, so sie denn nachweisbar sind, können sich mitunter Schadensersatzansprüche auch gegen den Arbeitgeber ergeben, wenn dieser beispielsweise nach allgemeinen zivilrechtlichen Zurechnungsvorschriften für schuldhafte Mobbinghandlungen von Vorgesetzten oder Mitarbeitern verantwortlich ist. Dies setzt jedoch immer voraus, dass ein innerer sachlicher Zusammenhang zwischen den dem Vorgesetzten zugewiesenen Aufgaben und der schuldhaften Mobbinghandlungen besteht.

Nach den Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sowie aus den Grundsätzen von Treu und Glauben gemäß § 242 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) können sich zu Gunsten des Arbeitnehmers bei fortwährenden Beeinträchtigung Ansprüche auf Beseitigung gegenüber dem Arbeitgeber ergeben. Der Arbeitgeber hat sodann Maßnahmen zu ergreifen, welche die Beseitigung der Störungen, derer sich der Arbeitnehmer ausgesetzt sieht, zur Folge haben.

Die Problematik Mobbingfälle liegt darin begründet, dass häufig der Nachweis der jeweiligen Mobbing- Situation für die betroffenen Arbeitnehmer mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Es ist den Betroffenen dringend zu empfehlen, ein Tagebuch über jede einzelne Anfeindung zu führen, damit im Falle eines späteren Rechtsstreites genau dargelegt werden kann, wie sich die Situation des Betroffenen im Betrieb darstellt. Gleichzeitig ist genau zu dokumentieren, ob es für die einzelnen Diffamierungen Beweismittel gibt. Solche Beweise können mittels Zeugen oder Dokumenten geführt werden. Anderenfalls bestehen erhebliche Schwierigkeiten bei den Betroffenen, die ihnen zustehenden Ansprüche vor dem jeweiligen Arbeitsgericht nachzuweisen. Sofern die Mobbinghandlungen nicht vom Arbeitgeber selbst stammen, gilt es genau zu untersuchen und zu dokumentieren, wie sich der Arbeitgeber zu den Mobbinghandlungen verhält.

Unsere Kanzlei SH Rechtsanwälte – Fachanwälte & Steuerberater steht auch Ihnen in allen rechtlichen Fragen rund um die Thematik "Mobbing" gern zur Verfügung. Sie können uns gerne eine unverbindliche kostenlose Anfrage senden, die wir Ihnen umgehend beantworten werden.

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