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Die VEGA Gruppe mit Sitz in der Grossen Elbstr. 145c, 22767 Hamburg, emittiert seit 2006 Schiffsfonds.

Seit Ausbruch der Finanzkrise stellen sich vermeintlich sichere Anlagen für zahlreiche Anleger  als hochriskante unternehmerische Beteiligungen heraus. Anleger der VEGA Gruppe hatten bisher Glück im Unglück: Bis zum heutigen Tag  meldeten nur drei Verwaltungsgesellschaften der Gruppe Insolvenz an und die Anleger kamen bisher mit dem Schreck davon, da kein Anlegerkapital in den Gesellschaften gebündelt war.

Nun droht eine Insolvenzwelle der VEGA-Gruppe. Mitten im Krisenjahr 2010 sammelte die VEGA Rosinenpicker 3 Schiffsportfolio GmbH & Co. KG rund eine Million Euro Kommanditkapital. Leider wurde das Anlegerkapital äußerst unrentabel angelegt. Innerhalb von 2011 bis 2012 sanken einmal die Kapitalanteile der Kommanditisten von 1.076.752,10 Euro auf 470.417,24 Euro und sind damit um mehr als 55 Prozent gefallen. Im gleichen Zeitraum sank ebenfalls das Anlagevermögen der VEGA Rosinenpicker 3 Schiffsportfolio GmbH & Co. KG von 989.362,23 Euro um rund 56 Prozent auf 434.007,83 Euro.

Aber selbst das ranghöchste Mutternehmen fuhr der VEGA Gruppe fuhr so exorbitant Gesamtverluste ein, dass das Eigenkapital der Mutter „Vega - Reederei GmbH & Co. KG“ zwischen 2009 und 2011 von mehr als 5 Millionen Euro Guthaben ins Minus rutschte. Der Jahresabschluss 2011 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Das Unternehmen musste ein negatives Eigenkapital in Höhe von 1,656 Millionen Euro ausweisen.

Aus Wirtschaftsprüfersicht in der Regel eine Katastrophe, denn das Unternehmen ist bilanziell überschuldet.

In Insolvenzfall ist nicht nur zu befürchten, dass die Anleger die geleistete Einlage nicht zurückerhalten, sondern auch, dass bislang erhaltene Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter zurückgezahlt werden müssen. Die Anleger würden einen Totalverlust erleiden.

Anlegern der VEGA Schiffsfonds wird daher dringend geraten, sich über ihre rechtlichen Möglichkeiten beraten zu lassen.

Der Fonds wurde auch durch Banken, unter anderen die Commerzbank, vermittelt. Die beratende Bank musste auf die Risiken des Fonds hinweisen. Sollten Anleger vor Unterzeichnung der Beitrittserklärung nicht auf die Risiken des Fonds hingewiesen worden sein, hätten sie einen Schadensersatzanspruch gegen die beratende Bank.

Schiffsfonds


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