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Schadensersatz wegen Auto-Kartell

Gemäß der Spiegel-Berichterstattung vom 22.07.2017 sprechen sich die fünf großen deutschen Autohersteller (VW, BMW, Daimler, Audi und Porsche) seit mindestens 2006 bei u.a. Strategien, Zulieferer, technische Aspekte und Kosten in über 1000 Sitzungen untereinander ab. Sie bildeten somit ein Auto-Kartell

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Bundesgerichtshof entscheidet: Bearbeitungsgebühren in Unternehmerkrediten sind unzulässig!

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 04.07.2017 (Az.: XI ZR 562/15; XI ZR 233/16) entschieden, dass die Erhebung eines laufzeitunabhängigen Bearbeitungsentgeltes auch in Unternehmerkrediten unzulässig ist.

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CFB-Fonds 167 - Containerriesen der Zukunft 1 ist für einen sicherheitsorientierten Anleger ungeeignet

Bei den Schiffsfonds hat der weltweite Rückgang des Containerumschlages sowie der Charterraten bereits leider zu zahlreichen Insolvenzen geführt. Die Experten sind sich einig, dass in den nächsten Monaten weitere Insolvenzen folgen werden. Die Lage hat sich weiter verschlechtert: bedingt durch die 105-%-Klausel wird momentan nicht ausgeschüttet, und dies wird sich wohl auch so schnell nicht ändern. Betroffene Anleger fürchten deshalb zu Recht um ihre Einlagen.

Der Schiffsfonds CFB-Fonds 167 wurde im Jahre 2008 mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 130 Mio. US-Dollar am Kapitalmarkt platziert. Anleger des Fonds beteiligten sich zu gleichen Teilen an den beiden Fondsgesellschaften MS “CPO Venezia“ Offen Reederei GmbH & Co. KG und MS “CPO Trieste“ Offen Reederei GmbH & Co. KG. Die Gesellschaften investieren jeweils in ein Containerschiff, der MS “CPO Venezia“ und der MS “CPO Trieste“.

Vielen Anlegern wurde der Fonds als absolut sichere Anlage empfohlen. Dass dies nicht so ist, zeigt sich unter anderem daran, dass die Anleger die letzte Ausschüttung am 05.05.2011 erhielten. Die versprochenen halbjährlichen Ausschüttungen sind seitdem ausgesetzt.

Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist ein geschlossener Fonds für einen sicherheitsorientierten Anleger aufgrund der grundsätzlich bestehenden Risiken einer unternehmerischen Beteiligung nicht geeignet.

Dieser Rechtsprechung ist auch das Landgericht Essen gefolgt und hat im Jahre 2011 einem geschädigten Anleger des CFB-Fonds 167 Containerriesen der Zukunft 1 Recht gegeben. Die beratende Bank wurde wegen einer fehlerhaften Anlagevermittlung zur Zahlung eines Schadensersatzes verurteilt.

Im entschiedenen Fall hat der Berater einem 60 Jahre alten Anleger, der sein Geld absolut sicher, nämlich für die Aufstockung seiner in naher Zukunft anstehenden Rente, anlegen wollte, den Schiffsfonds empfohlen.

In der Urteilsbegründung wurde zum einen ausgeführt, dass es sich beim hiesigen Schiffsfonds aus folgenden Gründen um eine hoch spekulative Anlage handelt.

1. Insolvenzrisiko

Bei einer unternehmerischen Beteiligung besteht immer die Gefahr einer Insolvenz der Gesellschaft, was einhergeht mit einem Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals.

2. Wechselkursrisiko

Des Weiteren besteht bei einer internationalen Beteiligung, wie es bei diesem Fonds der Fall ist, ein Wechselkursrisiko. Fast sämtliche Einnahmen und Ausgaben der Fondsgesellschaft erfolgen in US-Dollar. Bei einer negativen Entwicklung des US-Dollar im Vergleich zu anderen Währungen droht der Gesellschaft ein finanzieller Verlust.  Dieses Risiko hat sich bereits realisiert. Mit Rundschreiben vom 13.03.2012 teilte die Commerz Real den Anlegern mit, dass die finanzierenden Banken einer Ausschüttung aufgrund der negativen Entwicklung des US-Dollar und der hiermit verbundenen Nachteile der Fondsgesellschaft (insbesondere im Hinblick auf ein zur Finanzierung der Schiffe abgeschlossenes Fremdwährungsdarlehen) nicht zustimmen würden.

3. Unternehmerische Risiken

Zudem bestehen bei Abschluss von Charterverträge auch immer unternehmerische Risiken.

Der Anlageberater hätte zumindest auf die bestehenden Risiken hinweisen müssen.

Das Landgericht Essen führte in seiner Urteilsbegründung des Weiteren aus, dass die Beratung auch im Hinblick auf das Lebensalter des Anlegers und dem Anlageziel Altersvorsorge fehlerhaft war.
Der Fonds hat eine Laufzeit bis zum Jahre 2024. Eine Kündigung der Gesellschaftsbeteiligung ist vor diesem Termin nicht möglich. Aufgrund der langen Vertragslaufzeit kann das Anlageziel, nämlich Kapitalzuwachs zur Aufstockung der Rente,  nicht erreicht werden.

Sollte auch Ihnen die Anlage als absolut sicher empfohlen worden sein, bestehen realistische Chancen, das investierte Geld, Zug-um Zug gegen Rückgabe der Beteiligung, zurückzuerhalten.

Wir empfehlen den Anleger des CFB-Fonds 167 Containerriesen der Zukunft 1, mögliche bestehende Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank überprüfen zu lassen. Die Kanzlei SH Rechtsanwälte ist auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechtes spezialisiert und berät bereits  eine Vielzahl von geschädigten Anlegern geschlossener Fonds.

Insbesondere sicherheitsorientierte Anleger, welche ihr nicht selten hart erspartes Kapital zur Alterssicherung risikoarm anlegen wollten, sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und  ihre Ansprüche von erfahrenen Rechtsanwälten prüfen und mögliche Ansprüche durchsetzen lassen.

SH Rechtsanwälte ist auf das Kapitalanlagerecht spezialisiert. Das Team aus Rechtsanwälten und Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht vertritt bundesweit geschädigte Kapitalanleger.

Wir stehen auch Ihnen in allen Fragen rund um Ihre Schiffsfondsbeteiligung gern zur Verfügung. Sie können uns gerne eine unverbindliche kostenlose Anfrage senden, die wir Ihnen umgehend beantworten werden. Nutzen Sie bitte hierfür am besten unseren Fragebogen „Kapitalanlage“ in unserem » Formularcenter.

Schiffsfonds


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